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Gemüsebau Kessler

Seit fast 30 Jahren werden die Felder von Gemüsebau Kessler auf der Halbinsel Höri biologisch-dynamisch bewirtschaftet. Umweltschonende Landwirtschaft ist hier eine Herzensangelegenheit. Dabei wird ganz auf regenerative Energien gesetzt.

Mit der Übernahme des elterlichen Betriebs im Jahr 1988 stellte Familie Kessler auf Demeter-Wirtschaftsweise um. Dabei scheute sie nicht, ganz eigene Wege zu gehen. Bis zum Jahr 2011 wurden die Felder noch mit Pferden bestellt. Und die Solarthermie-Anlage, welche die Gewächshäuser beheizt und entfeuchtet, war bei der Inbetriebnahme 2015 die größte Prozesswärme-Anlage ihrer Art in Deutschland.

In den rund 8.000 Quadratmeter fassenden Gewächshäusern gedeihen vor allem Gurken und Tomaten, Salat und Kräuter; auf den 20 Hektar Ackerland Salate, Kartoffeln und eine große Vielfalt weiterer Gemüsesorten. Eine Besonderheit: die Höri-Bülle, eine feinschmeckende rote Speisezwiebel, die ausschließlich auf der Bodensee-Halbinsel Höri wächst.